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Adam, wo bist du?

Adam, wo bist du?

Warum Mission mit einer Frage beginnt: Ein Vortrag von Mihamm Kim-Rauchholz beim Kongress „Mission:is:possible“ Nicht der Missionsbefehl am Ende des Matthäusevangeliums, nicht die Reisen des Paulus und nicht der Auftrag der Kirche stehen für Kim-Rauchholz am Anfang der Mission – sondern eine Frage, die Gott ganz zu Beginn der Bibel stellt: „Adam, wo bist du?“ Von diesem einen Satz aus 1. Mose 3 entfaltet die Theologin ein Bild von Mission, das weniger von Aktivität erzählt als von Beziehung: der Gott, der dem Menschen nachgeht. Jesus, der diese Suche in Person wird. Und der Heilige Geist, der sie über alle Grenzen…
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Würde Jesus heute noch Zwölf finden?

Würde Jesus heute noch Zwölf finden?

Ein Blick zurück an den See Genezareth – und nach vorn in unsere KirchenlandschaftDer italienische Maler Duccio di Buoninsegna hat wohl nicht daran gedacht, dass die Fischer noch Teenager gewesen warenStellen Sie sich den Autor der Offenbarung auf Patmos vor, der in dem Buch von einem Thronsaal voller Feuer spricht, von apokalyptischen Reitern und einer Stadt, die vom Himmel herabkommt. In unserer Vorstellung, geprägt von Jahrhunderten religiöser Kunst, ist der Schreiber ein ehrwürdiger Greis mit langem, weißem Bart und der Weisheit eines Methusalem.Doch drehen wir die Zeit um mehr als ein halbes Jahrhundert zurück, an das schilfumsäumte Ufer des Sees…
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Was wir von den ersten Christen lernen können

Was wir von den ersten Christen lernen können

Vortrag von Roland Werner beim Kongress „Mission:is:possible“: Die Christenheit vor der konstantinischen WendeWie schafften es die ersten Christen, als verfolgte Minderheit ohne Gebäude, ohne Strukturen und ohne gesellschaftliche Anerkennung, in nur zwei Jahrhunderten das gesamte Römische Reich zu verändern? Roland Werner findet in Quellen der ersten drei Jahrhunderte sieben Kennzeichen, er nennt sie die „sieben Leuchter“.Karthago, 7. März 203Werner beginnt mit einer Szene aus der Arena von Karthago: Zwei junge Frauen, Perpetua und ihre Sklavin Felicitas,1 werden zu Ehren des Kaisersohns den wilden Tieren vorgeworfen. Ihr einziges „Verbrechen“: Sie weigern sich, die römischen Götter zu verehren. Der zeitgenössische Bericht schildert,…
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Mission is necessary … aber was macht Mission possible?

Mission is necessary … aber was macht Mission possible?

Peter Ischka Auf dem Kongress „Mission:is:possible“ wurde deutlich: Mission is necessary – Mission ist nötig. Aber was müsste geschehen, damit Mission auch tatsächlich possible, also möglich wird – und zwar in einer Größenordnung, die vergleichbar wäre mit jener der ersten Christen? Vier Böden, drei davon sind unfruchtbar Mission ist Säen – und wer sät, erwartet Frucht. Dazu gibt das Gleichnis vom Sämann in Matthäus 13 herausfordernde Hinweise; es zeigt vier Qualitäten von Boden, aber bei dreien kann von Frucht keine Rede sein: der ausgetretene Weg, auf dem wird die Saat aus den Herzen gerissen; der steinige, verhärtete Untergrund, auf dem…
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Vier Missionskiller und Aufbrüche am Horizont

Vier Missionskiller und Aufbrüche am Horizont

Eröffnungsvortrag von Johannes Hartl beim Kongress „Mission:is:possible“Ein Restaurant, das seine Speisekarte perfektioniert, während draußen Menschen hungern. Ein Licht, an das man sich so gewöhnt hat, dass man vergisst, wie kostbar es ist: Mit diesen Bildern eröffnete Johannes Hartl Mitte Juni den Kongress in Augsburg. Hartl führte sein Publikum von einer nüchternen Bestandsaufnahme kirchlicher Selbstbezogenheit zu einem ermutigenden Befund: Weltweit wächst eine neue Sehnsucht nach Glauben, vor allem unter jungen Menschen. Am Ende griff Hartl den Aufbruch noch einmal auf – dieses Mal nach innen gewendet, als Einladung zur eigenen Erneuerung.Ein Licht, das wir kaum noch bemerkenHartl beginnt mit der Erinnerung…
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Kirchenstreben als Chance

Kirchenstreben als Chance

Das Ende der gewohnten Kulisse: Keine Kirche wird im Dorf gelassen. Impulse aus dem Kongress „Mission:is:possible“ Mitte Juni in Augsburg. Peter Ischka Schon immer gehört es zur Ansicht deutscher Städte und Dörfer: Beim Blick über die Dächer ragt gewiss irgendwo ein Kirchturm in den Himmel. Betreten muss man das Sakralgebäude deshalb noch lange nicht; aber es beruhigt ungemein, dass er da ist, so wie die Feuerwehr, die Sparkasse und der Bäcker am Markt. Deutschland mag seine Kirche – solange sie nichts von einem will. Das Problem ist nur: Die vertraute Kulisse bröckelt gerade und zwar schneller, als die meisten es mitbekommen.…
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Hungersnot oder: Der ungestillte Bedarf der Seele

Hungersnot oder: Der ungestillte Bedarf der Seele

Frank H. Wilhelmi Was der Mensch wirklich braucht Was meinen wir eigentlich, wenn wir von „Hungersnot“ sprechen? Not herrscht, wenn ein Bedürfnis nicht hinreichend gestillt werden kann. Wenn wir von „Bedarf“ sprechen, denken wir meist an Essen, Trinken, körperliche Unversehrtheit oder ein Dach über dem Kopf – oft gefärbt vom Unterton des Neides, der Missgunst oder der Angst: Man wähnt sich in einem Verdrängungs- und Verteilungskampf um vermeintlich knappe Ressourcen, Status oder Anerkennung. Dabei übersehen wir leicht das Wesentliche. Der (un-)sichtbare Bedarf Es gibt eine unsichtbare Seite des Bedarfs: Sie unterliegt keinem Konkurrenzkampf, und ihr steht jederzeit ein entsprechendes Angebot…
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Verfügbar  zum „Vollzug“

Verfügbar zum „Vollzug“

Nach einem Vortrag von Dave Ferguson Abdriften: Keiner hatte es vorgehabt Clayton Christensen war ein geachteter Professor für Management, seine Vorlesungen an der Harvard-Universität schloss er Jahr für Jahr mit demselben Vortrag ab. Er hatte einige seiner ehemaligen Kommilitonen beobachtet: Zu Beginn des Studiums waren sie anständige, fleißige, liebevolle Menschen gewesen; doch irgendwann verloren sie alles: ihren Job, ihren guten Ruf und ihre Familie – und keiner von ihnen hatte das vorgehabt. Deshalb begann Christensen den letzten Vortrag des Jahres stets mit denselben Worten: „Heute spreche ich über dreierlei: Wie findet man in seiner Karriere einen Sinn? Wie kann man…
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„Kompliziert“  oder „komplex“?

„Kompliziert“ oder „komplex“?

Nach einem Vortrag von André Häusling Anhaltende Erschöpfung. Eine Krise nach der anderen, ohne Verschnaufpause. Orientierungslosigkeit: Man weiß nicht mehr, wo anfangen. Kapazitäts-Engpass: weniger Ressourcen, zu viele dringende Themen, Wettbewerb um Menschen und Geld. „Wir brauchen neue Denkweisen, weil die Denkmuster aus der komplizierten Welt in der komplexen Welt nicht mehr funktionieren.“ „Kompliziert“ oder „komplex“: Der Unterschied „Hätte ich zwanzig Gemeindeberater kommen lassen und endlose Analysen gemacht, am Ende wäre alles ergebnislos geblieben – denn es ist komplex.“ André Häusling benennt den Grundfehler, den beobachtet er in der Wirtschaft wie in Kirchgemeinden gleichermaßen: das Anlegen von Werkzeugen aus der komplizierten…
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Das Kanu am Ufer lassen

Das Kanu am Ufer lassen

Nach einem Vortrag von Tod Bolsinger „Leiten heißt, eine Gemeinschaft von Menschen zu mobilisieren, dass sie sich verändern lässt, damit sie einen gemeinsamen Auftrag ausführen kann.“ Die ganze Bibel handelt davon, dass Gott einen Auftrag hat und ein Ziel; und Gott macht uns zu den Menschen, die diesem Auftrag nicht nur gerecht werden wollen, sondern dies auch können. „Tu nicht einfach etwas ‒ stell dich erst mal hin“ Wenn Leiter in Schwierigkeiten sind, neigen sie dazu, immer wieder dasselbe zu wiederholen, auch wenn es nicht funktioniert. Diesem Reflex setzt Bolsinger entgegen: „Tu nicht einfach etwas. Stehe – stell dich erst…
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Z-kompakt
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