Kirchenstreben als Chance
Das Ende der gewohnten Kulisse: Keine Kirche wird im Dorf gelassen. Impulse aus dem Kongress „Mission:is:possible“ Mitte Juni in Augsburg. Peter Ischka Schon immer gehört es zur Ansicht deutscher Städte und Dörfer: Beim Blick über die Dächer ragt gewiss irgendwo ein Kirchturm in den Himmel. Betreten muss man das Sakralgebäude deshalb noch lange nicht; aber es beruhigt ungemein, dass er da ist, so wie die Feuerwehr, die Sparkasse und der Bäcker am Markt. Deutschland mag seine Kirche – solange sie nichts von einem will. Das Problem ist nur: Die vertraute Kulisse bröckelt gerade und zwar schneller, als die meisten es mitbekommen.…
