Politik

Krieg der Bilder

Krieg der Bilder

Ein Bild aus Gaza wird Pressefoto des Jahres.Diese Entscheidung macht sich zu eigen, palästinensische Zivilisten seien unschuldige Opfer der IsraelisEine weinende palästinensische Frau hält ein totes Kind im Arm: Dieses Foto hat die Jury der Stiftung „World Press Photo“ zum „Pressefoto des Jahres 2024“ gewählt. – Das sei einer der renommiertesten Preise für Fotojournalisten, stellt Ingo Way von Cicero fest. In seinen Augen ist es sicher kein Zufall, dass gerade dieses Bild den Spitzenplatz erreicht hat. Diese Juroren-Entscheidung reiht sich ein in den Prozess der Meinungsbildung über das Narrativ palästinensischer Opfer, das dank dem westlichen Journalismus sowie unter Künstlern und…
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Feindesliebe  oder Zahn  um Zahn?

Feindesliebe oder Zahn um Zahn?

Ausgleichende Gerechtigkeit: nicht zwei Augen für eines und nicht ein ganzes Gebiss für einen ZahnWerner BartlIm Krieg in Gaza geht es nicht nur um geografische Ziele, es ist auch ein religiöser Konflikt. Selbst nichtreligiöse Juden sehen die hebräische Bibel (das „Alte Testament“) als historische Quelle für die Besitzansprüche Israels. Unter (ultra)orthodoxen Juden gibt es sogar Gruppen, die glauben, das Westjordanland und der Gazastreifen müssten von Juden besiedelt sein, damit der Messias kommen kann. Der Zionismus selbst ist aber keine religiöse Bewegung; der Staatsgründung Israels lag der Gedanke zugrunde, dass Juden dort in Frieden und Sicherheit leben könnten.Dieser Wunsch hat sich…
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Fokus Israel: Macht Hass blind?

Fokus Israel: Macht Hass blind?

„Wer euch (das Volk Israel) antastet, der tastet meinen Augapfel an“, spricht Jahwe, der Allmächtige.1Karin HeepenIst das eine Warnung, dass, wer Israel angreift, erblindet? Was schlägt sich nieder im weltweiten Judenhass, der nach den Massakern der Hamas an israelischen Zivilisten am 7. Oktober 2023 losbrach? Woran richten Staaten ihre Politik gegenüber Israel aus, die UNO und internationale Gerichte?Den Nahost-Konflikt kann man ohne die Verheißungen in der Bibel für Israel und die Nationen nicht verstehenOb man dazu „Ja“ sagt oder diese Verheißungen ignoriert, schlägt sich nieder in Demut oder aber Blindheit bis hin zu Hass gegen Gottes auserwähltes Volk – und…
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Woher kommen Kriege?

Woher kommen Kriege?

Gab es je eine Zeit ohne Krieg? War zu Beginn der Christenheit Friede? Wo ist die Wurzel des Übels versteckt?Joachim KuhsZur Zeit der Geburt Jesu und noch bis rund zweihundert Jahre nach seinem Tod herrschte im Römischen Reich Friede, die „Pax Romana“ („Römischer Friede“), nach dem ersten römischen Kaiser auch „Pax Augusta“ genannt. Diese Epoche war geprägt von einer inneren Stabilität des Reiches, von Sicherheit, Wohlstand und dem Aufblühen von Kunst und Kultur. Die ersten Christen wussten diese Errungenschaften durchaus zu schätzen. Ohne den inneren Frieden im Römischen Imperium mit seinem gut ausgebauten Straßennetz hätte sich das Christentum in den…
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Gibt es ihn, den „gerechten Krieg“?

Gibt es ihn, den „gerechten Krieg“?

Rainer MayerChaosmächte unddie Lehre vom „gerechten Krieg“Die Situation, in der wir uns befindenNach dem Ende der Ost-West-Spannungen mit der gegenseitigen atomaren Bedrohung im „Kalten Krieg“ erwachte die Hoffnung auf weltweiten Frieden. Francis Fukuyama sprach sogar vom „Ende der Geschichte“1. Nun aber müssen wir erkennen, dass die Welt keineswegs friedlicher geworden ist – im Gegenteil: Staaten zerfielen und es sind regionale „heiße“ Kriege neu entbrannt. Diese wirken sich nicht nur begrenzt aus: Weltweit zeigen sich Verwerfungen, in Europa zunächst im Kosovo-Konflikt (1998).Im Nahen Osten hat sich die Situation äußerst zugespitzt. Es begann im Irak mit dem Sturz von Saddam Hussein durch…
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Das Hausrezept für den Weltfrieden

Das Hausrezept für den Weltfrieden

Jedes Frühjahr aufs Neue finden weltweit Friedensmärsche statt. Der Ostermarsch ist eine von pazifistischen oder antimilitaristischen Motiven getragene Demonstration der Friedensbewegung.Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine wird die radikal-pazifistische Ausrichtung der Ostermärsche beanstandet, man fordert mehr Selbstkritik und die Abkehr von zu einfachen Slogans und kritisiert das Pochen auf unrealistische Positionen. Die Parole „Frieden schaffen ohne Waffen“ sei Arroganz gegenüber den Menschen in der Ukraine – so sind miteinander konkurrierende (einander bekriegende) Friedensmärsche entstanden.Protestiert ist schnell und so ein Marsch ist bald vorbei – doch am Ende muss irgendjemand der Schuldige sein. Den findet man in der Politik;…
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Der endlose Bruderkrieg

Der endlose Bruderkrieg

... und denen, die zur Versöhnung etwas beitragen könnten, denen hört keiner zu                                          Foto: © Peer Grøndahl, Dreamstime.com, MontageWerner BartlDiejenigen, welche die Lösung hätten für eine Versöhnung, denen hört keiner zu, weder die Juden noch die Palästinenser. Von den einst 3500 Christen in Gaza zu Beginn der 2000er-Jahre leben dort nur noch knapp 800 – einige von ihnen fanden den Tod durch israelische Bomben, sie hatten in einer Kirche Zuflucht gesucht.Für die Hamas waren die Christen ohnehin ein Feindbild schon…
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Putin und Selensky versöhnt!

Putin und Selensky versöhnt!

Eine Science-Fiction-Erzählung über die Wahl des UnmöglichenPeter Ischka & Kyrylo IwassjukDas Ausmaß der Zerstörung ‒ Stand Dezember 2025Die Zahlen waren vernichtend: Seit Februar 2022 hatte der Krieg über 380 000 Menschen das Leben gekostet. Über 6,5 Mio. waren geflohen, ganze Städte wie Mariupol und Bachmut existierten nur noch als Ruinen. Der wirtschaftliche Schaden belief sich auf über 750 Mrd. US-Dollar. Über 200 000 Kinder hatten mindestens einen Elternteil verloren.Auf russischer Seite: Hunderttausende junger Männer gefallen oder verkrüppelt. Die Wirtschaft isoliert, eine ganze Generation traumatisiert.So weit das Erbe von Entscheidungen, die im Machtrausch in Palästen getroffen wurden.Die Entscheidung zum Krieg ‒Februar…
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Südafrika: Wahrheits- &  Versöhnungskommission

Südafrika: Wahrheits- & Versöhnungskommission

Versöhnung in Politik und GesellschaftDer Vorsitzende der Wahrheitskommission, Erzbischof Desmond Tutu,überreicht am 29.10.1998 in Pretoria das Abschlussdokument anSüdafrikas Präsident Nelson Mandela. Es verurteilte die Verbrechender Apartheid, sprach sich gegen eine Generalamnestie ausund empfahl eine gerichtliche Verfolgung der SchuldigenFoto: © Screenshot. www.youtube.com/@cndhtv3085, MontageFrank H. WilhelmiSüdafrikas Wahrheits- und Versöhnungskommissionen sind ein vorbildlicher Versuch, als Gesellschaft Vergebung und Versöhnung zu praktizieren. Offiziell eingesetzt wurden sie im Januar 1996 von dem damaligen Staatspräsidenten Nelson Mandela (1918–2013), um die Folgen der sozialen und rassistischen Spaltung durch das Apartheidregime zu bewältigen.Mandela gilt als friedlicher, aber unbeugsamer Widerstandskämpfer und Lichtgestalt der Geschichte Südafrikas: Selbst nach 27 Jahren…
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Wie können wir Brücken bauen?

Wie können wir Brücken bauen?

„Wir werden einander viel verzeihen müssen“ – diese prophetische Aussage traf der damalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 22. April 2020, kurz nach Beginn der CoronakriseHartmut SteebSpahn bezog sich damit auf die weitreichenden Entscheidungen, die in der Krise getroffen wurden, angesichts der Unsicherheit; es war eine Bitte, Fehler zuzulassen und sich gegenseitig mit Nachsicht zu begegnen. – Inzwischen wissen wir: Er hatte damals gerade absurde Maskendeals eingefädelt und Milliarden in den Sand gesetzt. Die Frage bleibt: Wie bauen wir Brücken in einer so gespaltenen Gesellschaft?Die jüngsten Nachrichten zur Corona-Aufarbeitung schaffen bisher nicht unbedingt neues Vertrauen. Doch die Frage nach dem Brückenbauen…
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Krieg der Bilder

Gott ist kein Kompost

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Wer früh stirbt, lebt länger …

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Was Gott wirkt, sei vom Teufel?

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Queere Götter im Aufruhr

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Patriarch segnet die Raketen

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Das 7-x-7-Mysterium

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