Peter Ischka

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Verwurzelt fliegen

Verwurzelt fliegen

Nach einem Vortrag von Julia GarschagenWas es braucht, damit die Botschaft von Jesus als Gute Nachricht wieder zum Leuchten kommtDrei Diagnosen und ein Kaiser als ZeugeKaiser Julian, der letzte heidnische Herrscher Roms, versuchte im vierten Jahrhundert den Götterkult wiederzubeleben; aber das war nicht so einfach. In einem Brief beschwerte er sich: Die Christen kümmern sich nicht nur um ihre eigenen Armen, sie sorgen auch für die Armen, die nicht zu ihnen gehören. Das war keine Lobesrede, es war die Klage eines Herrschers. Julian konnte es nicht leugnen: Diese Leute lebten aus einer Wahrheit heraus, die ihnen Wurzeln und Flügel gab…
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Was Gemeinden aufblühen lässt

Was Gemeinden aufblühen lässt

Nach einem Vortrag von Maike Ritzer und Patrick TodjerasRitzer formuliert es pointiert: „Manchmal ist der erste Schritt ins gelingende Leben nicht ‚noch mehr schaffenʻ, sondern ‚jemanden an sich heranlassenʻ.“ Theologisch ausgedrückt: „Wer hält mich, wenn ich nicht mehr glänze? Wer liebt mich so, dass ich immer wieder aufstehen kann?“Was die Glücksforschung über Gemeinden sagtDie „Harvard Study of Adult Development“ ist die längste Querschnittsstudie über menschliches Wohlbefinden: über achtzig Jahre lang, mehrere Generationen hindurch. Daraus ergeben sich die „Big Five“ des menschlichen Glücks – Geld, Arbeit, Lebensalter, Genetik, Glaube.Geld: macht glücklich, aber nur bis zur Deckung der Grundbedürfnisse; danach gilt das…
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Alarmstufe ROT – Gleichgültigkeit, wie gefährlich ist das?

Alarmstufe ROT – Gleichgültigkeit, wie gefährlich ist das?

Ein Freund schickte mir ein Video über das „Hohe Komitee für die menschliche Brüderlichkeit" und sein Wahrzeichen: das Abrahamic Family House in Abu Dhabi – drei identische Kuben: Moschee, Kirche, Synagoge. Ein globaler Versuch, Weltfrieden durch interreligiösen Dialog zu erreichen. Eine Einheit wird inszeniert. Aber dahinter verbirgt sich ein tiefgreifendes Spannungsfeld. Viele zucken die Schultern, es ist ihnen gleich gültig: ... wir haben gerade genug eigene Probleme. Was bekundet der Papst, wenn er beim Betreten einer Moschee seine Schuhe auszieht – wie am 13. April in Algier? Noch auf dem Flug hatte er betont: „Ich habe keine Angst vor der Regierung Trump. Wir…
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Was wir aus dem Traum lernen können

Was wir aus dem Traum lernen können

Wenn die Geschichte von Ehrenhausen irgendwie „nachgespielt“ werden kann, dann nicht als Programm, sondern als innere Einstellung Man stelle sich vor: Die Leiter dieser Stadt haben diese Schritte wirklich durchgehalten. Das Einheits-Entwicklungs-Labor hat gewirkt – in ihren Ehen und Freundschaften, in den eigenen Gemeinden und schließlich unter den Leitern der Kirchen in der Stadt. Keiner sieht sich mehr zuerst als Pfarrer von St. Katharina oder Pastor der Lebendigen Flamme; sie sind Thomas, Miriam, Daniel, Siegfried und Maria, Serafim, Hermann und Lieselotte. Sie haben aufgehört, durch ihre Traditions-Brille zu schauen, sie sehen im anderen Christus, in seiner unbeschreiblichen Schönheit. Das klingt…
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Ich habe einen Traum: Eine Stadt tut, was Er sagt

Ich habe einen Traum: Eine Stadt tut, was Er sagt

Peter Ischka Was passiert, wenn in einer krisengeschüttelten deutschen Kleinstadt zwölf nebeneinander bestehende Kirchgemeinden plötzlich miteinander das ausprobieren, worüber sie jahrelang nur gepredigt haben? Was daraus folgen kann, lässt sich schwer erklären – aber man kann es fiktiv erzählen. Stellen Sie sich eine Stadt vor, in der die Kirchen faktisch unsichtbar sind: Zwar gehören offiziell 45 Prozent der Einwohner einer Konfession an, von denen sitzt aber nicht einmal jeder Zehnte gelegentlich mal in einem Gottesdienst. Die zwölf Kirchgemeinden der Stadt kennen einander kaum; ein paar ihrer Leiter und Mitarbeiter treffen sich ab und zu bei Sitzungen und klagen eher, wie…
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Die verdammte Decke muss weg

Die verdammte Decke muss weg

Wie alttestamentliches Denken heute die Vorzüge des Neuen Bundes selbst den erwecklichsten Kirchen rauben kann ‒ und welche Vorkehrungen getroffen sind, dieses fatale Dilemma zu beseitigenPeter IschkaStellen Sie sich vor, Sie sitzen im Konzert und tragen Ohropax. Die Musiker sind brillant, das Publikum ist bewegt. Sie selbst spüren: Da ist etwas. Aber hören können Sie nichts. – So ähnlich beschreibt der Apostel Paulus eine geistliche Realität, die er bei vielen schon zu seiner Zeit beobachtet hat: Menschen lesen Gottes Wort, sitzen im Gottesdienst … und empfangen trotzdem nicht, was Gott ihnen aktuell sagen will. Der Grund: diese verdammte Ohropax-Decke!Ein Bild,…
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Die tiefere Bedeutung des Prinzips von Zwei oder Drei

Die tiefere Bedeutung des Prinzips von Zwei oder Drei

»Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.« Dieser Vers aus dem Matthäusevangelium ist äußerst bekannt – und dennoch ziemlich meistmissverstanden. Was dahintersteckt, ist weit mehr als ein frommer Mutmacher für kleine Gebetsrunden.Ein Wandertag mit FolgenAlles beginnt mit einer ungewöhnlichen Reise. Jesus verlässt mit seinen Jüngern den gewohnten Alltag am See Genezareth und wandert in ein weniger vertrautes Gebiet von Cäsarea Philippi – von rund 200 Metern unter dem Meeresspiegel auf über 300 Meter hinauf, in eine Gegend, die für die Jünger kulturell und religiös weit weg von allem Gewohnten ist. Kaiserkult und…
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Zwischen  Management und Mandat

Zwischen Management und Mandat

Das Phänomen „Willow Creek“ im Lichte dessen, was die Kirche der Zukunft sein könnte Nur eine weitere von Tausenden christlicher Denominationen? Baptisten, Calvinisten, Katholiken, Lutheraner, Mennoniten, Orthodoxe, Pfingstler und dann auch noch Willow-Creekler … Jesus hat in Johannes 17 gebeten: „Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast.“ Merkwürdig: In den Bezeichnungen der Denominationen kommt der Name „Jesus“ meist nicht vor. – Ist da etwas schiefgegangen mit dieser Bitte? Oder sollten wir beten: „Vergib uns, dass wir den Namen unserer Denomination insgeheim höher geachtet haben als den Namen, der über alle Namen ist“? Triumphaler Aufstieg und tiefer…
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Z-kompakt 01/26 verwurzelt

Z-kompakt 01/26 verwurzelt

 EditorialLiebe Umdenk-Freunde,gänzlich ungeplant ist diese Ausgabe zu einer Z‑spezial geworden: Ich war auf dem Willow-Creek-Leitungskongress, um voller Neugier zu erfahren, was wohl aus Willow-Creek geworden ist nach all den Mega-Church-Skandalen – gerade werden die der „Bethel Church“ in Redding (Kalifornien) aufgeregt kolportiert.Es ist ja eindeutig, dass etwas nicht stimmt in dem, was man heute unter „Kirche“ versteht. Gerade wurden die neusten Austrittszahlen der Großkirchen in Deutsch­land veröffentlicht; diese Zahlen scheinen das Einzige zu sein, das noch Wachstum verzeichnet – Anlass genug, ernsthaft zu fragen: Warum ist das so? In dieser Ausgabe stellen wir diese Frage und schlagen auch Antworten vor.Wiederholt…
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Von wegen vollbracht – was meinte Jesus damit

Von wegen vollbracht – was meinte Jesus damit

10 Sekunden vor seinem Tod? Was du bezüglich Ostern vielleicht noch nicht bedacht hast Ups, schon wieder Ostern – ganz unerwartet. Immer wieder das Gleiche? – Nein! Da ist noch was ... Hast du dich auch schon gefragt, warum Jesus am Kreuz sagt: „Es ist vollbracht!“ – obwohl zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts von dem vollbracht war, was wir dann feiern? Er ist noch nicht stellvertretend für uns gestorben. Er war noch nicht im Totenreich, um die Schlüssel von dort an sich zu nehmen. Er ist noch nicht auferstanden und hat den Jüngern noch nicht die 40-tägige Speziallektion über…
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Z-kompakt
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