Glauben leben

Die Vision von Jesus – Not, Liebe und Gebet

Die Vision von Jesus – Not, Liebe und Gebet

Als Jesus die Menschenmenge sah, wurde er innerlich bewegt Vortrag von Nicky Gumbel beim Kongress „Mission:is:possible“ Es gibt nur eines, was schlimmer ist, als blind zu sein“, zitiert Nicky Gumbel die taubblinde Aktivistin Helen Keller: „Sehen zu können, aber keine Vision zu haben.“ Mit diesem Satz eröffnet der Alpha-Gründer seinen Vortrag über die Vision Jesu – für Gumbel findet sie ihre klarste Gestalt in einem Abschnitt des Matthäusevangeliums. Er entfaltet sie in drei Begriffen: Not, Liebe, Gebet. Der Schlüssel: Was Jesus innerlich bewegte Gumbel weist darauf hin, wie systematisch Matthäus in seinem Evangelium einen großen Erzählblock einrahmt durch zwei fast…
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Adam, wo bist du?

Adam, wo bist du?

Warum Mission mit einer Frage beginnt: Ein Vortrag von Mihamm Kim-Rauchholz beim Kongress „Mission:is:possible“ Nicht der Missionsbefehl am Ende des Matthäusevangeliums, nicht die Reisen des Paulus und nicht der Auftrag der Kirche stehen für Kim-Rauchholz am Anfang der Mission – sondern eine Frage, die Gott ganz zu Beginn der Bibel stellt: „Adam, wo bist du?“ Von diesem einen Satz aus 1. Mose 3 entfaltet die Theologin ein Bild von Mission, das weniger von Aktivität erzählt als von Beziehung: der Gott, der dem Menschen nachgeht. Jesus, der diese Suche in Person wird. Und der Heilige Geist, der sie über alle Grenzen…
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Würde Jesus heute noch Zwölf finden?

Würde Jesus heute noch Zwölf finden?

Ein Blick zurück an den See Genezareth – und nach vorn in unsere KirchenlandschaftDer italienische Maler Duccio di Buoninsegna hat wohl nicht daran gedacht, dass die Fischer noch Teenager gewesen warenStellen Sie sich den Autor der Offenbarung auf Patmos vor, der in dem Buch von einem Thronsaal voller Feuer spricht, von apokalyptischen Reitern und einer Stadt, die vom Himmel herabkommt. In unserer Vorstellung, geprägt von Jahrhunderten religiöser Kunst, ist der Schreiber ein ehrwürdiger Greis mit langem, weißem Bart und der Weisheit eines Methusalem.Doch drehen wir die Zeit um mehr als ein halbes Jahrhundert zurück, an das schilfumsäumte Ufer des Sees…
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Was wir von den ersten Christen lernen können

Was wir von den ersten Christen lernen können

Vortrag von Roland Werner beim Kongress „Mission:is:possible“: Die Christenheit vor der konstantinischen WendeWie schafften es die ersten Christen, als verfolgte Minderheit ohne Gebäude, ohne Strukturen und ohne gesellschaftliche Anerkennung, in nur zwei Jahrhunderten das gesamte Römische Reich zu verändern? Roland Werner findet in Quellen der ersten drei Jahrhunderte sieben Kennzeichen, er nennt sie die „sieben Leuchter“.Karthago, 7. März 203Werner beginnt mit einer Szene aus der Arena von Karthago: Zwei junge Frauen, Perpetua und ihre Sklavin Felicitas,1 werden zu Ehren des Kaisersohns den wilden Tieren vorgeworfen. Ihr einziges „Verbrechen“: Sie weigern sich, die römischen Götter zu verehren. Der zeitgenössische Bericht schildert,…
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Mission is necessary … aber was macht Mission possible?

Mission is necessary … aber was macht Mission possible?

Peter Ischka Auf dem Kongress „Mission:is:possible“ wurde deutlich: Mission is necessary – Mission ist nötig. Aber was müsste geschehen, damit Mission auch tatsächlich possible, also möglich wird – und zwar in einer Größenordnung, die vergleichbar wäre mit jener der ersten Christen? Vier Böden, drei davon sind unfruchtbar Mission ist Säen – und wer sät, erwartet Frucht. Dazu gibt das Gleichnis vom Sämann in Matthäus 13 herausfordernde Hinweise; es zeigt vier Qualitäten von Boden, aber bei dreien kann von Frucht keine Rede sein: der ausgetretene Weg, auf dem wird die Saat aus den Herzen gerissen; der steinige, verhärtete Untergrund, auf dem…
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Vier Missionskiller und Aufbrüche am Horizont

Vier Missionskiller und Aufbrüche am Horizont

Eröffnungsvortrag von Johannes Hartl beim Kongress „Mission:is:possible“Ein Restaurant, das seine Speisekarte perfektioniert, während draußen Menschen hungern. Ein Licht, an das man sich so gewöhnt hat, dass man vergisst, wie kostbar es ist: Mit diesen Bildern eröffnete Johannes Hartl Mitte Juni den Kongress in Augsburg. Hartl führte sein Publikum von einer nüchternen Bestandsaufnahme kirchlicher Selbstbezogenheit zu einem ermutigenden Befund: Weltweit wächst eine neue Sehnsucht nach Glauben, vor allem unter jungen Menschen. Am Ende griff Hartl den Aufbruch noch einmal auf – dieses Mal nach innen gewendet, als Einladung zur eigenen Erneuerung.Ein Licht, das wir kaum noch bemerkenHartl beginnt mit der Erinnerung…
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Alarmstufe ROT – Gleichgültigkeit, wie gefährlich ist das?

Alarmstufe ROT – Gleichgültigkeit, wie gefährlich ist das?

Ein Freund schickte mir ein Video über das „Hohe Komitee für die menschliche Brüderlichkeit" und sein Wahrzeichen: das Abrahamic Family House in Abu Dhabi – drei identische Kuben: Moschee, Kirche, Synagoge. Ein globaler Versuch, Weltfrieden durch interreligiösen Dialog zu erreichen. Eine Einheit wird inszeniert. Aber dahinter verbirgt sich ein tiefgreifendes Spannungsfeld. Viele zucken die Schultern, es ist ihnen gleich gültig: ... wir haben gerade genug eigene Probleme. Was bekundet der Papst, wenn er beim Betreten einer Moschee seine Schuhe auszieht – wie am 13. April in Algier? Noch auf dem Flug hatte er betont: „Ich habe keine Angst vor der Regierung Trump. Wir…
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Was wir aus dem Traum lernen können

Was wir aus dem Traum lernen können

Wenn die Geschichte von Ehrenhausen irgendwie „nachgespielt“ werden kann, dann nicht als Programm, sondern als innere Einstellung Man stelle sich vor: Die Leiter dieser Stadt haben diese Schritte wirklich durchgehalten. Das Einheits-Entwicklungs-Labor hat gewirkt – in ihren Ehen und Freundschaften, in den eigenen Gemeinden und schließlich unter den Leitern der Kirchen in der Stadt. Keiner sieht sich mehr zuerst als Pfarrer von St. Katharina oder Pastor der Lebendigen Flamme; sie sind Thomas, Miriam, Daniel, Siegfried und Maria, Serafim, Hermann und Lieselotte. Sie haben aufgehört, durch ihre Traditions-Brille zu schauen, sie sehen im anderen Christus, in seiner unbeschreiblichen Schönheit. Das klingt…
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Ich habe einen Traum: Eine Stadt tut, was Er sagt

Ich habe einen Traum: Eine Stadt tut, was Er sagt

Peter Ischka Was passiert, wenn in einer krisengeschüttelten deutschen Kleinstadt zwölf nebeneinander bestehende Kirchgemeinden plötzlich miteinander das ausprobieren, worüber sie jahrelang nur gepredigt haben? Was daraus folgen kann, lässt sich schwer erklären – aber man kann es fiktiv erzählen. Stellen Sie sich eine Stadt vor, in der die Kirchen faktisch unsichtbar sind: Zwar gehören offiziell 45 Prozent der Einwohner einer Konfession an, von denen sitzt aber nicht einmal jeder Zehnte gelegentlich mal in einem Gottesdienst. Die zwölf Kirchgemeinden der Stadt kennen einander kaum; ein paar ihrer Leiter und Mitarbeiter treffen sich ab und zu bei Sitzungen und klagen eher, wie…
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Die verdammte Decke muss weg

Die verdammte Decke muss weg

Wie alttestamentliches Denken heute die Vorzüge des Neuen Bundes selbst den erwecklichsten Kirchen rauben kann ‒ und welche Vorkehrungen getroffen sind, dieses fatale Dilemma zu beseitigenPeter IschkaStellen Sie sich vor, Sie sitzen im Konzert und tragen Ohropax. Die Musiker sind brillant, das Publikum ist bewegt. Sie selbst spüren: Da ist etwas. Aber hören können Sie nichts. – So ähnlich beschreibt der Apostel Paulus eine geistliche Realität, die er bei vielen schon zu seiner Zeit beobachtet hat: Menschen lesen Gottes Wort, sitzen im Gottesdienst … und empfangen trotzdem nicht, was Gott ihnen aktuell sagen will. Der Grund: diese verdammte Ohropax-Decke!Ein Bild,…
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Z-kompakt
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